Märkte / Makro

Die Inflationsberechnung hat ihre Tücken

Die Statistik zeigt nicht die Lebenshaltungskosten. Besonders das Einbeziehen von Qualitätsverbesserungen ist schwierig.

Jeder redet über Inflation – die Preissteigerungen nehmen Fahrt auf. In den USA sind die Konsumentenpreise im Mai gegenüber dem Vorjahr um 4,2% gestiegen, die grösste Zunahme seit dem Jahr 2008. In der Schweiz ist die Teuerung mit 0,3% noch sehr verhalten. Zwar hat in den vergangenen fünfzehn Jahren der hiesige Preisindex nur 2,9% zugelegt, doch sind die Unterschiede zwischen den Arten von Gütern und Dienstleistungen gewaltig. Gemäss dem Bundesamt für Statistik sind die Preise im Bereich Kommunikation um mehr als 20% gesunken. Für Kleidung muss über 30% mehr als damals aufgewendet werden.

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