Märkte / Devisen

Die Instabilität im Herzen des Kryptosystems

Die Stablecoins bleiben unter Verdacht, dass mit ihnen Kryptokurse manipuliert wurden. Bald könnten strenge Regeln folgen.

Ist es die grösste Gefahr für die Kryptowährungen? Gemäss Kritikern hängen die Kurse von Bitcoin & Co. an einem obskuren Teil des Kryptouniversums – den Stablecoins. Diese Coins sind anders als Bitcoin in ihrem Wert eins zu eins an klassische Währungen wie den Dollar gebunden. Die angeblich stabilen Devisen haben nun einen Wert von Dutzenden Milliarden Dollar erreicht. Der Verdacht: Sie wurden als ungedeckte Schecks zur Manipulation von Kryptokursen verwendet.

Auf höchster Ebene kümmert sich nun die US-Regierung um sie: Eine Arbeitsgruppe unter Finanzministerin Janet Yellen diskutierte am Montag die Regulierung der Stablecoins. Nach der Sitzung wurde verkündet, Yellen «habe betont, dass man schnell handeln müsse, um einen angemessenen US-Regulierungsrahmen sicherzustellen». Schon vergangene Woche hatte Notenbankchef Jerome Powell, auch Mitglied der Arbeitsgruppe, den Mangel an Regeln beklagt. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?