Unternehmen / Ausland

Die IPO-Party findet ohne die Schweiz statt

Das Umfeld für Börsengänge ist hervorragend. Die SIX hat bislang nicht profitiert.

Die Wirtschaft brummt in weiten Teilen der Welt. Und mit der reifen Konjunktur intensiviert sich die Aktivität bei Börsengängen oder IPO (Initial Public Offerings). Im Ende September endenden dritten Quartal haben sich weltweit 547 Unternehmen dem Publikum geöffnet, das sind rund ein Viertel mehr als in der Vorjahresperiode. Das Emissionsvolumen war mit 106 Mrd. $ rund ein Zehntel höher. Diese Zahlen haben die Wirtschaftsprüfer von EY zusammengetragen. Nimmt man die Anzahl IPO als Indikator, so ist die Pandemie definitiv überwunden.

Mit 151 Börsengängen war die Aktivität in China abermals am stärksten. Doch angesichts der aktuellen Marktunsicherheiten waren Anzahl und Emissionsvolumen rund 30% niedriger als im Vorjahr. In den USA gab es zwar ein Viertel mehr Börsengänge, aber die Volumen schrumpften leicht. In Europa gingen mit fünfundachtzig Unternehmen zwar mehr als doppelt so viele an die Börse. Doch mit einem Volumen von total 11,6 Mrd. $ ist Europa der viel kleinere IPO-Markt als China (33,8) Mrd. $ oder die USA (32,2 Mrd. $). Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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