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Die Jagd nach Rendite treibt prächtige Blüten

Die Rendite der griechischen zehnjährigen Staatsanleihen fällt zum ersten Mal in der Geschichte unter 1%.

Einmal zum Mond und wieder zurück. So in etwa könnte man die Reise der Zinsen in Griechenland über die vergangenen zehn Jahre beschreiben. Am Mittwoch fiel die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen Griechenlands erstmals in der Geschichte unter 1%. Dabei handelt es sich wohlgemerkt um Schuldtitel eines Landes, das bei den namhaften Ratingagenturen nach wie vor auf Ramschniveau eingestuft ist.

Noch im Jahr 2012 wurde darauf gewettet, dass die Regierung den Staatsbankrott erklären müsste. Der Grexit war in aller Munde. Die Rendite auf die Staatspapiere schoss auf beinahe 45%, inzwischen befindet sie sich bei 0,9% – in etwa auf dem Niveau von italienischen Staatsanleihen. Im vergangenen Jahr konnten Investoren einen Kursgewinn von 30% auf die Griechenanleihen einstreichen.

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