Unternehmen / Industrie

Die Kehrseite hoher Investitionen

Um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, haben Arbonia und Feintool aggressiv investiert. Heute machen die Belastungen daraus beiden zu schaffen.

Arbonia und Feintool haben scheinbar nichts gemein. Hier der rund 1,4 Mrd. Fr. umsetzende Gebäudezulieferer mit Aktivitäten in den Bereichen Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, Sanitär, Fenster sowie Aussen- und Innentüren. Dort die weniger als halb so grosse Industriegruppe mit den Schwerpunkten Feinschneiden, Umformen und Elektroblechstanzen, die Pressensysteme anbietet und in Grossserie Präzisionsteile vor allem für den Automobilsektor fertigt. Und doch eint die zwei mehr, als es ihre Arbeitsgebiete nahelegen.

Sie haben mit der Artemis Group von Michael Pieper denselben Grossaktionär (Arbonia: 22,1%, Feintool: 50,3%) und mit Alexander von Witzleben denselben Verwaltungsratspräsidenten (Arbonia seit April 2015, Feintool seit Januar 2009) – der beide aus einer schwierigen Lage geführt hat und bei Arbonia auch als CEO wirkt. Zudem folgen in ihrer Wachstumsstrategie beide ähnlichen Grundsätzen, in denen Investitionen eine grosse Rolle spielen.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.