Unternehmen / Ausland

Die Knappheit an Halbleitern zieht weite Kreise

Während Automobilhersteller und -zulieferer leiden, verspricht der Engpass Ausrüstern der Halbleiterindustrie anhaltend gute Geschäfte.

Elektronische Bauteile sind knapp. Der Chipmangel ist wegen der grossen Nachfrage beträchtlich, trotz des laufenden Kapazitätsausbaus. Die Knappheit hat sich von Konsumelektronik- und IT-Produkten bis in die Industrie und den Automobilsektor ausgebreitet. Als wäre Corona nicht genug, muss Letztere jetzt, wo die Nachfrage ­wieder da ist, ihre Produktion erneut zurückfahren; einzelne Bänder stehen still. Es fehlt an Computerchips bzw. an zugelieferten Komponenten, in die sie verbaut sind und die sie steuern. 

Stehen Automobilhersteller und ihre Zulieferer auf der Verliererseite, sind die Engpässe für die Halbleiterindustrie und für Unternehmen in deren Umfeld ein günstiges Zeichen. An der Schweizer Börse gibt es Vertreter beider Seiten.

Investitionen bleiben hoch 

Von der VAT Group, die Vakuumventile für die Produktion von Halbleitern herstellt, heisst es: «Die Knappheitssituation ist ein weiteres Indiz dafür, dass die ­Investitionen in der Halbleiterindustrie weiterhin hoch sein werden.» Dass Auftragsfertiger wie TSMC die Budgets für geplante Kapitalinvestitionen laufend aufstocken, unterstreicht dies. Als wichtiger Zulieferer der Ausrüster wird VAT davon profitieren.  Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?