Märkte / Rohstoffe

Die Konjunkturschwäche lastet auf den Industriemetallen

Die wirtschaftlichen Folgen der Coronaviruspandemie setzen die Notierungen von Kupfer und Co. unter Druck, auch wenn nun die Fördermengen sinken.

Mit der ungebremsten Verbreitung des Coronavirus sind auch die Notierungen der Industriemetalle unter Druck geraten. Zwar wird im Zuge der Pandemiebekämpfung vielerorts die Förderaktivität zurückgefahren. Der durch den Konjunkturschock ausgelöste Nachfrageeinbruch dürfte allerdings überwiegen und die Rohstoffpreise weiter sinken lassen.

Ein deutliches Bild gibt etwa Kupfer ab, das wegen seiner konjunkturellen Abhängigkeit den Spitznamen «Dr. Copper» trägt und als wirtschaftlicher Frühindikator genutzt wird. Gegenüber Jahresbeginn hat der Preis des Industriemetalls über 20% eingebüsst. Auf den Notierungen lastet unter anderem die Schwäche der chinesischen Wirtschaftsaktivität, macht das Reich der Mitte doch rund die Hälfte der Kupfernachfrage aus. Allein der Auf- und Ausbau des chinesischen Elektrizitätsnetzes ist inzwischen für rund ein Viertel des globalen Bedarfs verantwortlich.

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