Unternehmen / Finanz

Die Konsolidierung bleibt hindernisreich

Die Preise für Privatkunden-Assets ziehen wieder an. Käufer sind jedoch wählerisch und wollen mit massgeschneiderten Deals Rechtsrisiken minimieren.

Die Konsolidierung der Schweizer Privatbanken läuft. Seit 2009 ist rund ein Viertel aller Institute verschwunden. Viele wurden aufgekauft, andere in das Mutterhaus integriert, oder sie haben ihre Banklizenz zurückgegeben.

Das Vermögensverwaltungsgeschäft ist härter geworden – besonders seit Ausbruch des Steuerstreits mit den USA, in dessen Fokus die UBS 2008 geraten war und der später die grosse Mehrheit des Bankenplatzes erreicht hat.

Schwindende Attraktivität

Ausdruck der schwierigen Situation ist, dass sich seither nur ein einziger ausländischer Akteur zum Neueintritt in den Privatbankenplatz Schweiz entschieden hat. Die brasilianische BTG Pactual hat im Sommer 2014 mitgeteilt, die traditionsreiche Tessiner Privatbank BSI übernehmen zu wollen. Ganz in trocknen Tüchern ist der Deal, in dem rund 90 Mrd. Fr. Kundenvermögen die Hand wechseln sollen, freilich noch nicht.

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