Unternehmen / Finanz

Die Konsolidierung im Research geht weiter

KMU-Aktien werden von Analysten je länger, je weniger abgedeckt. Das bleibt für die Unternehmen nicht ohne Folgen.

Das Schweizer Investment Banking ist um eine Facette reicher: Der US-Brokerage-Anbieter Stifel hat am Montag mit der Integration der vor zwei Jahren akquirierten Mainfirst Bank auf dem Finanzplatz Einzug gehalten. Damit ist Stifel der Marktzugang nach Europa trotz Brexit sicher. Mit dem alten Team wollen die US-Amerikaner nun fleissig expandieren. Unter dem neuen Namen bietet Mainfirst neu auch Anleihenemissionen und M&A-Geschäfte an. Gleichzeitig soll das Aktienresearch gestärkt werden. Heute deckt Stifel 74 an der SIX kotierte Werte ab. «Bis zum Ende des ersten Quartals 2021 sollen es 80 bis 90 Schweizer Aktien sein», sagt Ebrahim Attarzadeh, CEO der Stifel Europe Bank. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Peter Gruner 13.11.2020 - 09:10
Falls fehlende Researchabdeckung bei Mid- und Small – Caps tatsächlich zu Preisverzerrungen führen sollte – was ich bezweifle – ergeben sich dadurch Chancen für Anleger: Mit gesundem Menschenverstand, dem Studium öffentlich zugänglicher Unterlagen (Geschäftsbericht, etc.) und eigenen Überlegungen kann man eine Firma auch selber einschätzen und für sich Anlageentscheide treffen. Ausserdem: Der Grossteil der Analystenmeinungen (Buy, Hold, Sell) ist aus… Weiterlesen »