Unternehmen / Schweiz

Die Krux mit den Währungseffekten

Die schwache US-Währung manifestiert sich in den Geschäftszahlen der Unternehmen. Das Thema dürfte sich im nächsten Quartal noch akzentuieren.

Beatrice Bösiger und Christian Braun

Für einmal ist nicht der Euro das grösste Problem. Unter Druck steht aktuell der Dollar. Gegenüber dem Franken hat die globale Leitwährung im ersten Halbjahr gut 2% an Wert eingebüsst, seit Anfang Juli waren es nochmals 3%. Auch wenn die Entwicklung der europäischen Gemeinschaftswährung für die meisten Schweizer Firmen entscheidender ist, da ihre wichtigsten Absatzmärkte im Euroraum liegen, bekommen sie die schwache US-Währung dennoch zu spüren. Das zeigt sich bereits in den Geschäftszahlen. 

Der Dollarschwäche sind die Firmen je nach Branche und geografischer Ausrichtung unterschiedlich stark ausgesetzt. «Am heikelsten ist die Situation für Unternehmen, die in der Schweiz produzieren und ihre Produkte exportieren», sagt Yngve Abrahamsen, Ökonom bei der ­Konjunkturforschungsstelle Kof der ETH Zürich. Am meisten betroffen sind Branchen wie die Industrie sowie Investitions- oder Konsumgüter.   Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?