Märkte / Devisen

Die Last des sicheren Hafens

Der Franken gilt in der Finanzwelt als Safe Haven. Hinzu kommt, dass sich die SNB für Deviseninterventionen derzeit Zurückhaltung auferlegt.

Die Schweizer Wirtschaft hat gelernt, mit einem starken Franken zu leben. Und dies nicht erst seit der Finanz- und Eurokrise. Wer in den frühen Siebzigerjahren geboren ist, kennt fast nichts anderes als die stetige Aufwertung der heimischen Währung. Unterbrochen nur durch kurze Phasen, in denen sich der Franken gegenüber anderen Mitstreitern auf den internationalen Devisenmärkten einen Schwächeanfall erlaubte.

Finanzexperten sind sich einig, dass es kaum eine Grösse gibt, die schwieriger zu prognostizieren ist als der Wechselkurs zweier Währungen. Das gilt in der Regel selbst in der kurzen Frist. «Wir haben Ende Oktober die Dreimonatsprognose für den Franken-Euro-Kurs tatsächlich bei 1.06 veranschlagt», meint Maxime Botteron, Ökonom im Private Banking der Credit Suisse (CS).

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