Unternehmen / Ausland

Die Leiden der deutschen Banken

Die Geldhäuser des Nachbarlandes stehen vor grossen Problemen. Kurzfristig bleibt ihnen nichts anderes, als massiv Kosten einzusparen.

Dieser Mann hat keine Zeit zu verlieren. Manfred Knof, Ex-CEO von Allianz Suisse, betritt am 4. Januar beim zweitgrössten deutschen Geldhaus Commerzbank als Nachfolger von Konzernchef Martin Zielke die Bühne. Es ist ein effektvolles Debüt: «Die Commerzbank braucht eine tiefgreifende Transformation», schreibt er seinen rund 48’000 Mitarbeitern in einem internen Memo, das FuW vorliegt. «Das wird kein bequemer Weg sein.» Je schneller man damit ­beginne, desto besser. Die Ansage sitzt.

Vier Wochen später, am vergangenen Donnerstag, holt Knof das Brecheisen hervor. 10’000 Stellen baut Commerzbank über die kommenden drei Jahre ab, jede zweite Filiale fällt dem Sparhammer zum Opfer. Mit der Ankündigung, die eigentlich erst für den 11. Februar erwartet worden war, versalzt der Neue der ­Gerüchteküche die Suppe und markiert gleichzeitig: Es drängt.

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