Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Index-Fokus
Märkte / Aktien

Die Leidtragenden des Brexit

FTSE 250: Der EU-Austritt Grossbritanniens dürfte vor allem die mittelgrossen, binnenmarktorientierten Unternehmen im FTSE 250 belasten.

Erstaunlich rasch haben sich die britischen Grosskonzerne vom Brexit-Schock erholt. Bereits notiert das Leitbarometer FTSE 100 höher als vor dem Urnengang. Ist also alles bloss halb so schlimm wie befürchtet? Nicht unbedingt. Wer sich ein Bild der lokalen Wirtschaftsverfassung machen möchte, ist besser beraten, den Mid-Cap-Index FTSE 250 zu betrachten. Und hier präsentiert sich das Bild alles andere als rosig.

Der Grund liegt in der geografischen Ausrichtung: Vier Fünftel der Einnahmen erzielen die FTSE-100-Vertreter im Ausland – davon einen bedeutenden Teil in den Schwellenländern. Die Exporteure profitieren dabei spürbar von der Schwäche des Pfunds. Angesichts eines Umsatzbeitrags des Binnenmarkts von 50% sind die Gesellschaften im FTSE 250 einem britischen Konjunkturabschwung dagegen deutlich stärker ausgesetzt. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?