Unternehmen

Die Macht des grössten Aktionärs der Welt

Kein Staatsfonds ist an so vielen Gesellschaften beteiligt wie der norwegische. Sein Gewicht spüren auch Schweizer Unternehmen.

Norwegen wird von der Coronakrise besonders hart getroffen. Erstens steckt die Wirtschaft in einer scharfen Rezession. Zweitens belastet der Ölpreissturz das Land massiv, weil Öl und Gas mehr als 50% des Exports ausmachen. Doch die Norweger haben einen Rettungsanker: den grössten Staatsfonds der Welt. Die Macht dieses Aktionärs und seinen Fokus auf Nachhaltigkeit bekommen auch Schweizer Unternehmen zu spüren.

«Das ist ein Rückgang in einer Grössenordnung, wie wir ihn seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr erlebt haben», sagte Oeystein Olsen, Präsident der norwegischen Zentralbank Norges Bank, zum ­Einbruch der heimischen Konjunktur. Auch Norwegen hat deshalb umfangreiche Hilfsmassnahmen lanciert. Doch anders als die Schweiz muss das skandinavische Land dafür keine neuen Schulden machen. Die Regierung kann in einen gewaltigen Sparstrumpf greifen. Mit einem Volumen von rund 1000 Mrd. $ ist der von Norges verwaltete Staatsfonds der grösste seiner Art.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.