Märkte / Makro

Die Mär vom solventen US-Konsumenten

Die Schuldensituation der amerikanischen Privathaushalte hat sich seit 2008 durch den Abbau der Hypotheken verbessert. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Die Schuldenexzesse am US-Häusermarkt standen am Anfang der letzten Finanzkrise. Jetzt, da sich die Weltwirtschaft sichtbar abkühlt, wird unter Ökonomen und Investoren wieder über die Belastbarkeit der US-Konsumenten debattiert. Kann der Sektor – er trägt immer noch mehr zur Weltwirtschaft bei als ganz China – die Konjunktur retten, oder ist er selbst ein Risikofaktor?

Entwarnung gibt die Notenbank. Die Verschuldung der Haushalte sei insgesamt auf einem gesunden Niveau, wiederholte Fed-Chef Jerome Powell an der letzten Anhörung im Kongress. Bei einer Veranstaltung im November hatte er diese Einschätzung mit einem Verweis auf die rückläufige Schuldenquote untermauert.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?