Märkte / Rohstoffe

Die Mongolei muss diversifizieren

Die Rohstoffabhängigkeit und schwache Strukturen machen das Land zum Spielball der globalen Zyklen. Das soll sich ändern.

ERNST HERB, Ulan Bator

Wie andernorts sind in der jungen Demokratie der Mongolei die Gräben zwischen den offene Märkte befürwortenden und den globalisierungskritischen Kräften tief. Doch über alle Parteigrenzen hinweg besteht in einem Punkt Einigkeit: Die strukturellen Schwächen der Wirtschaft müssen überwunden werden.

«Wir dürfen die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen», sagt Dolgorsuren Sumiyabazar mit Nachdruck. Der Minen- und Industrieminister der Mongolei spricht die extremen Konjunkturzyklen an, die das zentralasiatische Land infolge der schwankenden Rohstoffpreise durchlaufen hatte.

Die zwei Seiten der Medaille

Die Mongolei mag, da reich an Bodenschätzen und mit unmittelbarer Nachbarschaft zu China eines der vielversprechendsten Schwellenländer Asiens sein. Nur ist die Mongolei mehr noch als andere Länder den Folgen der Geldpolitik der US-Notenbank und der schwankenden Nachfrage Chinas ausgesetzt.

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