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Nationalbank kann den Schaden nur begrenzen

Der Franken ist stark, das bringt die SNB in Bedrängnis. Dennoch ändert sie ihre Strategie an der Lagebeurteilung am Donnerstag wohl noch nicht.

Die Schweizerische Nationalbank ist unter Druck, denn der Zinsnachteil des Frankens schmilzt dahin. Der Marktzins für zweijährige deutsche Bundesanleihen ist am Montag erstmals seit 2014 unter die Rendite der zweijährigen «Eidgenossen» gefallen. Trotzdem wird die SNB am Donnerstag an ihrer vierteljährlichen Lagebeurteilung wohl keine Änderung der Geldpolitik ankündigen.

Die Erosion der Zinsdifferenz zu Deutschland beeinträchtigt die erste Säule der Strategie der SNB: Sie führte im Januar 2015 den Negativzins ein, um den schwindenden Abstand zu deutschen Bundesanleihen zu vergrössern. Damit wurden Frankenanleihen weniger attraktiv, womit der Aufwärtsdruck auf den Franken abnahm. Fast gleichzeitig hob die SNB den Euromindestkurs auf.

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