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Die populärsten Charts des Jahres 2017

Ein Rezessionssignal, die Angst vor Kursblasen und die seltsame Ruhe an den Aktienmärkten: Das sind die meistgeklickten FuW-Charts des Tages im vergangenen Jahr.

Alexander Trentin

Der Chart des Tages gehört regelmässig zu den populärsten Artikeln auf der Webseite von «Finanz und Wirtschaft». Jeden Werktag bietet die Redaktion einen neuen Blickwinkel auf aktuelle Entwicklungen an den Finanzmärkten und in der Ökonomie. Eine Auswertung zeigt, dass im vergangenen Jahr besonders Grafiken zu Zinsen und Spezialsituationen an den Aktienbörsen häufig geklickt wurden.

Meistgelesene Charts

Platz Titel des Charts Datum Thema
1 Schärfste Warnung seit zehn Jahren. 03.11.2017 US-Zinskurve
2 Das letzte Hurra an den Börsen? 07.11.2017 Historische Bullenmärkte
3 Die Ruhe vor dem Knall? 28.11.2017 Volatilitätsindex Vix
4 Die grössten Gewinnmaschinen der Welt. 10.08.2017 Unternehmensgewinne
5 Wenn die Zinsen steigen… 13.01.2017 Aktien-Anleihen-Korrelation
6 Die Mutter aller Schuldenberge. 20.04.2017 Chinas Verschuldung
7 Gefährlicher Höhenflug. 24.10.2017 Technologieblase
8 Hochmut kommt vor dem Fall. 12.04.2017 US-Aktienperformance
9 US-Zinsentscheid wird zum Ernstfall. 02.03.2017 Fed-Zinserhöhung
10 Der wahre Treiber der Hausse. 29.03.2017 Beruhigung um Chinas Wirtschaft

Und hier die Top drei in umgekehrter Reihenfolge.

3. Beunruhigende Ruhe

«Die Ruhe vor dem Knall?», fragt der Chart des Tages von Ende November. Denn schon seit Monaten bewegen sich die Kurse an den Börsen ohne grosse Schwankungen aufwärts. Das zeigt sich besonders am Volatilitätsindex Vix, der anhand der Optionspreise die erwartete Schwankungsbreite der US-Börsenkurse misst.

2. Wie lange die Hausse noch hält

Anleger misstrauen dem seit Jahren andauernden Aufwärtstrend an den Börsen immer mehr. Der Chart des Tages «Das letzte Hurra an den Börsen?» beleuchtet, was es bräuchte, damit die Kurse einstürzen. Die Erkenntnis: Börsenhaussen verenden nicht an Altersschwäche. Vor dem Wendepunkt entwickelten sich die Kurse steil nach oben – dieser überbordende Enthusiasmus ist bisher ausgeblieben.

1. Ein Rezessionssignal blinkt auf

Während die Weltwirtschaft gemäss vielen Konjunkturindikatoren rund läuft, zeigt sich der Anleihenmarkt besorgt. Die US-Zinskurve meldet sich mit der schärfsten Warnung seit zehn Jahren zu Wort. Denn die Differenz zwischen langfristiger und kurzfristiger Rendite der US-Staatsanleihen verkleinert sich. Das könnte bedeuten, dass die Bondanleger nicht an die Fortsetzung des Aufschwungs glauben.

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