Märkte / Derivate

Die Qual der Indexwahl

Das Angebot an Börsenbarometern ist stark gestiegen. Anleger sind gut beraten, die Eigenheiten der verschiedenen Indizes zu kennen.

Ein veritabler Boom hat die Aktienmärkte erfasst. Nicht nur in den Kursen, nein, auch im Angebot an unterschiedlichen Indizes. Gemäss Branchenverband IIA (Index Industry Association) werden von Providern wie S&P Dow Jones, FTSE Russell oder MSCI inzwischen mehr als 3 Mio. Aktienindizes kalkuliert – und das, obschon laut Weltbank-Zahlen rund um den Globus gegenwärtig nur knapp 43 000 Unternehmen kotiert sind. Angesichts der riesigen Palette sind Investoren gut beraten, sich mit den spezifischen Eigenheiten und Unterschieden der Barometer vertraut zu machen.

Einige Faktoren haben über die letzten Jahre das Wachstum begünstigt. So geniessen passive Investmentvehikel wie ETF (Exchange Traded Funds) – dabei werden in der Regel vordefinierte Börsenindizes nachgebildet – wachsende Popularität. Gleichzeitig profitieren die Indexanbieter von Skaleneffekten: Haben die Provider erst einmal ein Barometer konzipiert und die Dateneinspeisung geregelt, braucht es wenig Zusatzaufwand, mehrere Versionen zu berechnen – wie beispielsweise die Renditeentwicklung in unterschiedlichen Währungen.

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