Märkte / Makro

Die Rezessionsrisiken verschärfen sich

Der globale Einkaufsmanagerindex hält sich noch über der Marke von 50, doch in der Eurozone verdüstert sich die Lage. Die Konsumenten schnallen den Gürtel enger.

Fernab des Krieges in Europa und der Null-Covid-Politik Chinas lässt es sich offenbar einigermassen wirtschaften. Der Einkaufsmanagerindex (Purchasing Managers Index, PMI) der US-Industrie ist im Juli zwar erneut rückläufig, doch der richtungsweisende Frühindikator hält sich über dem Schwellenwert von 50. Dieser Wert trennt die wirtschaftliche Expansion von der Kontraktion.

Das amerikanische Institute for Supply Management (ISM), das den bekannten Einkaufsmanagerindex für die US-Industrie erhebt, hat am Montag einen Wert von 52,8 für den Gesamtindex im Juli veröffentlicht, nachdem im Vormonat noch ein Niveau von 53 erreicht wurde. Der Rückgang um schmale 0,2 Punkte überraschte die Mehrheit der Ökonomen jedoch: Erwartet worden war ein Fall auf 52 Zähler.

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