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Märkte / Immobilien

Die richtige Hypothek für die Zinswende

Mit Blick auf eine näherrückende SNB-Zinserhöhung scheinen langfristige Festhypotheken attraktiver. Doch so einfach ist die Rechnung nicht.

Kommt sie schon dieses Jahr oder im nächsten, die erste SNB-Zinserhöhung seit 2007? Seit die US-Notenbank Fed ihre Zinserhöhungspläne vorgestellt hat und die EZB einen ersten Schritt dieses Jahr nicht mehr ausschliesst, sind auch die Erwartungen an die Schweizerische Nationalbank gestiegen, das Ende der Negativzinspolitik einzuleiten. Credit Suisse geht von zwei Zinserhöhungen im nächsten Jahr aus. UBS erwartet den ersten Zinsschritt bereits für Dezember und zwei weitere für März und Juni 2023, sodass der Leitzins dann wieder bei null wäre.

Was müssen Hypothekarnehmer bei solchen Aussichten beachten? Welche Laufzeiten sind jetzt ideal? Sollte wenn möglich von der Saron- in eine langfristige Festhypothek gewechselt werden, um gegen steigende Zinsen gewappnet zu sein? Das klingt vernünftig, aber die richtige Wahl hängt von der aktuellen und der künftigen Zinsentwicklung ab.

Belastung steigt noch lange nicht

Denn die Langfristzinsen sind bereits deutlich gestiegen. Die Richtsätze für zehnjährige Festhypotheken sind im Mittel der Anbieter bei 1,8%, 50 Basispunkte höher als im Dezember, während Saron-Hypotheken im Schnitt unverändert für 1% zu haben sind. So betrachtet hat die Attraktivität von langen Festhypotheken gegenüber den flexiblen Modellen abgenommen.

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