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Die Roboter holen nur langsam auf

Der Boom in der digitalen Vermögensverwaltung lässt auf sich warten. Dabei sind die Angebote einfach und günstig.

Eflamm Mordrelle

Nun gibt es sie schon zehn Jahre, die Roboter, die für uns digital und automatisiert Geld anlegen. Es springen zwar immer wieder neue Player auf den Robo-Advisory-Zug auf, zuletzt auch grosse Institute wie Raiffeisen mit Rio oder die Privatbank Vontobel mit Volt. Doch die Robotisierung der Vermögensverwaltung kommt im Vergleich mit dem Ausland nur langsam vom Fleck. Das ­Angebot in der Schweiz bleibt bislang ziemlich überschaubar (vgl. Tabelle).

Warum? «In Grossbritannien, den USA und Deutschland sind Robo Advisors schon stärker etabliert. Sie konnten dort eine Lücke im Marktangebot schliessen», erklärt Andreas Dietrich, Professor für Banking und Finance an der Hochschule Luzern. Besonders bei den Grossbanken stehe der Kundenberater noch im Vordergrund, sagt der Experte für Finanztechnologie. Erschwerend komme hinzu, dass das Interesse für Anlagethemen in der Schweiz generell sehr gering sei. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Daniel Christinat 12.09.2021 - 15:42

Sehr interessanter Artikel. Danke.
Allerdings verstehe ich nicht, wieso man eine exorbitant teure Lösung wie Volt einbezieht, aber die viel günstigere Variante des VZ in diesem Vergleich komplett weg lässt.
Und dies obwohl die VZ Lösung mit bereits 10 Jahren Erfahrung (!) eine der Big-Three ist, gem Text.