Märkte / Makro

Die Rohstoffpreise würgen die Gewinne ab

Steigende Energiekosten drücken bereits die Gewinnmargen in der EU. Die umstrittene Übergewinnsteuer bei Energiekonzernen könnte Abhilfe schaffen.

Die steigenden Energiepreise setzen vielen Unternehmen und Privathaushalten in Europa bereits seit Monaten zu. Besonders die anziehenden Notierungen für Öl und Gas verstärken neben den Lieferengpässen infolge der Pandemie derzeit den Preisauftrieb.

Und so wundert es nicht, dass einige Regierungen bereits in das Marktgeschehen eingreifen, um die Profiteure des Preisauftriebs zur Kasse zu bitten. Widerspruch kommt allerdings von Ökonomen, die solche Eingriffe grundsätzlich ablehnen und vor dauerhaften Steuererhöhungen warnen.

Gewinn der Energiekonzerne abschöpfen

Das Stichwort lautet Übergewinnsteuer, mit der besonders grosse Gewinne von Energiekonzernen abgeschöpft werden sollen. Gemäss Medienberichten haben die fünf grössten Ölkonzerne der westlichen Welt im ersten Quartal rund 30 Mrd. Fr. Gewinn gemacht, doppelt so viel wie im Vorjahr. In der Schweiz steht besonders der Rohstoffhändler Trafigura im Fokus.

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