Märkte / Makro

«Die Schäden steigen exponentiell»

Phil Klotzbach, Hurrikanspezialist der Colorado State University, über die Entwicklung der atlantischen Wirbelstürme.

Phil Klotzbach kennt die atlantischen Wirbelstürme wie kein Zweiter. Seit siebzehn Jahren analysiert der promovierte Atmosphärenwissenschaftler an der Colorado State University die Entwicklung dieser Wetterphänomene. Entsprechend sind seine Saisonprognosen in der Branche Pflichtlektüre.

Herr Klotzbach, die Hurrikansaison dauert noch bis Ende November. Wie haben sich die Aktivitäten in den vergangenen Dekaden verändert?
Seit 1995 gibt es intensivere Saisons. Das liegt primär an der zyklisch auftretenden Zirkulationsschwankung der Strömungen im Nordatlantik, bekannt als die Atlantische Multidekaden-Oszillation. Ein positiver Wert führt meist zu einem wärmeren Atlantik, was tendenziell mehr Hurrikane verursacht. Das war auch von 1926 bis 1969 sowie von circa 1875 bis 1899 der Fall.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.
Jürg Brechbühl 11.10.2019 - 11:25
Die Details im Artikel stehen im wohltuenden Kontrast zum Katastrophenalarmismus der Gretinisten. In der Tagespresse konnten wir lesen, dass wegen dem Klimakollaps auch die Tropenstürme immer wie stärker und katastrophaler werden. Hier im Artikel lesen wir zu jeder dieser faske news aus dem Tagesanzeiger das genaue Gegenteil: 1 Die Geschwindigkeit der Wirbelstürme schwankt mit der zyklischen Schwankung der Meereströmungen im… Weiterlesen »