Märkte / Makro

Die Schweiz ist besonders anfällig

Fast 6% der Arbeitnehmer in der Schweiz sind Grenzgänger. Bleiben sie wegen der Corona-Epidemie fern, schwächt sich die Wertschöpfung unweigerlich ab.

Täglich kommen über 300’000 Grenzpendler in die Schweiz. In Zeiten des Coronavirus und der damit einhergehenden potenziellen Abschottung ganzer Regionen ist das von besonderer Bedeutung.

Störungen im Personenverkehr über europäische Grenzen hinweg würden besonders starke Verwerfungen in der hiesigen Wirtschaft auslösen. Ganze Industrien sind auf die Arbeitskraft der Grenzgänger angewiesen.

Abhängiges Tessin

Im Tessin, wo der erste Ansteckungsfall in dieser Woche berichtet wurde, machen die italienischen Frontalieri etwa 29% der Gesamtbeschäftigten aus.

Insgesamt überqueren nahezu 330’000 Menschen die Grenze, um hierzulande einem Broterwerb nachzugehen. Das sind mehr als 6% aller Arbeitnehmer.

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