Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Entscheidungsjahr 2020
Unternehmen / Finanz

Die Schweiz verdient eine bessere Vorsorgereform

Der Kompromiss zur Reform der beruflichen Vorsorge trifft im Parlament vermutlich auf Widerstand. Doch eigentlich ist sogar mehr nötig.

Nächstes Jahr beugt sich das Parlament über den Reformvorschlag der Vertreter von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen. Sie wollen durch Senkung des Rentenumwandlungssatzes künftige Pensionsrenten der längeren Lebensphase anpassen. Um den Effekt der Kürzung der Monatsrenten zu mildern, wollen Arbeitgeber und Beschäftigte zusätzliche Beiträge einführen. Das ist inhaltlich eine passende Lösung, aber sie bringt viel zu wenig.

Mehr einzuzahlen und später dennoch gegenüber bisher eine niedrigere Monatsrenten versprochen zu kriegen, ist unattraktiv. Der Kompromiss dürfte im Parlament bei bedeutenden politischen Kräften auf Widerstand stossen. Die Minimallösung verwehrt der Bevölkerung, das Potenzial der finanziellen Altersvorsorge zu nutzen. Dazu müsste während der rund vierzigjährigen Erwerbsphase das individuelle Pensionsguthaben dank grösserem Anlageertrag höher wachsen. Voraussetzung dafür ist, dass jede und jeder mehr Eigenverantwortung trägt.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?

Weitere Artikel aus dem Dossier «Entscheidungsjahr 2020»

Alle Artikel »