Märkte / Emerging Markets

Die Schwellenländer leiden jetzt doppelt

Nachfrageeinbruch aus den Industrieländern und Panik bei den Investoren – die Lage für die Emerging Markets ist prekär. FuW beleuchtet die Situation in vier Ländern, die besonders unter Druck stehen.

Die Schwellenländer zeigen sich in der Krisenzeit wieder als das schwächste Glied: Ihre Währungen, Aktien und Anleihen werden von internationalen Investoren abgestossen, dafür wird lieber der Dollar gehalten. Der Geldabfluss ist höher als während anderer Krisen.

Dadurch sinken die Kurse für Aktien und Anleihen der Schwellenländer rapide. Der MSCI Emerging Markets – Gesamt­index der Schwellenländeraktien – sackte seit dem Hoch von Mitte Januar um 35% ab. Auch wer für das eigene Portfolio die Emerging Markets gemieden hat, ist sehr wahrscheinlich indirekt betroffen. Schweizerische Pensionskassen haben nach Schätzungen bis zu 7% ihrer Anlagen dort investiert.

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