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Die sieben goldenen Regeln für Multi-Asset-Anlagen

Von Hartwig Kos, Co-Head of Multi-Asset bei SYZ Asset Management.

Die Nachfrage nach Multi-Asset-Produkten ist rasant gestiegen. Angesichts Hunderter konkurrierender Strategien stellt der Auswahlprozess für Anleger und Vermögensverwalter ein Problem dar. Diese Fonds, die alle unter dem Titel ‚Multi-Asset‘ geführt werden, sind sehr unterschiedlich ausgeprägt und verfolgen bezüglich des Risikomanagements verschiedene Ansätze. Ich bin der Überzeugung, dass sich, auch wenn am Ende alle Anleger unterschiedliche Ziele verfolgen, erfolgreiche Multi-Asset-Anlagen stets an die folgenden sieben Grundsätzen halten müssen.

  1. Geben Sie nichts auf Benchmarks

Flexibilität ist zweifelsohne die grösste Stärke eines Multi-Asset-Managers, er muss jedoch diesen Muskel auch spielen lassen. Wem es in Bezug auf die Einhaltung von Anlagezielen an Courage fehlt, der lässt seine Anleger im Stich. Wir hatten in den letzten Jahren zeitweise eine Asset-Allokation von 55% in Aktien, dann sind wir auf bis zu 18% heruntergegangen. Damit wollten wir das Verlustrisiko bei Anlagen minimieren, aber gleichzeitig das Renditepotenzial innerhalb der Risikoparameter des Fonds maximieren. Wir verwenden stets das gesamte Spektrum der Möglichkeiten und ohne eine Benchmark investieren zu können, ist ein grosser Vorteil von Multi-Asset-Anlagen.

  1. Seien sie dynamisch

Anleger müssen auf Marktveränderungen reagieren. Noch ist es zu früh, die Auswirkungen der Änderungen in der Währungspolitik sowie der politischen Ereignisse der letzten 24 Monate (Brexit, US-Wahl) zu bewerten. Klar geworden ist aber, dass es bei der Fondsverwaltung künftig mehr denn je auf schnellere Reaktionen ankommt. Jeder gute Fonds hat auch ein langfristiges Ziel, von dem er sich durch kleinere Schwankungen nicht ablenken lassen sollte. Doch wenn Handlungsbedarf besteht, muss er schnell reagieren und die möglichen Auswirkungen von Währungspolitikänderungen sowie verheerender politischer Risiken bewerten können.

  1. Bringen Sie etwas Neues

Sowohl institutionelle als auch unabhängige Vermögensverwalter stehen vor einigen Bewährungsproben. Die Umsetzungsdauer bei den institutionellen Anlegern kann bedeuten, dass es schwierig ist, auf Marktverwerfungen zu reagieren.

Auch die Zyklen makroökonomischer Themen verkürzen sich. Zuvor konnten Multi-Asset-Anleger davon ausgehen, dass makroökonomische Themen 2-3 Jahre oder länger von Relevanz waren. Jetzt werden ihre Zyklen eher in Monaten gemessen. Dynamik ist das Schlüsselwort.

  1. Erforschen Sie das gesamte Spektrum der Anlageklasse

Es ist wichtig, im gesamten Anlageuniversum stets nach dem ‚Multi‘ zu suchen, es ist allerdings von entscheidender Bedeutung, die vielfältigen Chancen innerhalb einer Anlageklasse zu nutzen.

  1. Seien Sie kreativ

Die Zeiten, in denen Sie zum Schutz vor Verlusten einfach Ihre Anleihenallokation erhöhen konnten, sind endgültig vorbei. Für Multi-Asset-Anleger ist es unerlässlich, Perioden mit starken Einbrüchen zu minimieren. Deshalb müssen wir alle jetzt alternative Schutzmechanismen einführen. Das bedeutet, stets seine Kreativität zu nutzen. Glücklicherweise können Sie, wenn Sie über ein flexibles Mandat verfügen, eine Reihe von Schutzstrategien einführen. Dazu zählen Put-Optionen, aktives Währungsmanagement und verschiedene Absicherungsstrategien.

  1. Schwimmen Sie nicht mit dem Strom

Man kann leicht behaupten, dass man nicht der Masse folgt. Bei Multi-Asset-Anlagen müssen Sie sich jedoch so verhalten. Sie müssen also gegen den Stimmungsstrom schwimmen. Das kann sich kurzfristig als schwierig erweisen, aber es sind gerade die langfristigen Gewinne, die sich als Treiber der Überperformance erweisen. Bei Anleihen aus Industrieländern haben wir in italienische 30-jährige Anleihen investiert, wobei wir das Duration-Risiko durch 10-jährige Anleihen-Futures abgesichert haben. Diese Position ist mit fast 10% beachtlich, erbringt mehr als 1% und sichert weitestgehend vor jeglichem Wahlrisiko in Italien ab.

  1. Vergessen Sie nicht: Irgendwo lassen sich immer Wertpotenziale finden

Wir als Team machen uns nie Sorgen darüber, dass uns die Ideen ausgehen. In einem Universum mit 23 Ländern, in dem jede Anlageklasse sorgfältig auf den Prüfstand gestellt wird, besteht reichlich Spielraum für Kreativität. Wir sind immer dazu bereit, uns andere und neue Möglichkeiten anzuschauen. Für ein Quäntchen mehr Wertschöpfung legen wir uns gerne ins Zeug.

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