Märkte / Makro

SNB bestätigt Niedrigzinsszenario am Markt für Hypotheken

Die geldpolitische Lagebeurteilung der Nationalbank verbessert die Ausgangssituation für Kreditnehmer. Es gibt günstige Konditionen für längere Zeit.

Mit ihrem geldpolitischen Entscheid hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) die niedrigen Hypothekarzinsen erst einmal zementiert. Gründe für steigende Sätze sind immer schwerer auszumachen. Nicht nur die SNB, sondern auch die Europäische Zentralbank und das Federal Reserve in den USA signalisieren, dass sie die Leitzinsen in den kommenden zwei Jahren nicht erhöhen werden. Das wird vor allem kurze Zinslaufzeiten nahe null halten.

In der Coronakrise haben die Hypotheken­zinsen eine kleinere Berg-und-Tal-Fahrt hingelegt, weil die Swapsätze schwankten. Über sie sichern sich die Kreditanbieter am Markt ab, weshalb die dortigen Zinskonditionen in den Preis der Hypothek einfliessen. In den sechs Monaten von Oktober bis April sind Festhypotheken mit längerer Laufzeit günstiger geworden. Mitte Juni lagen sie erneut leicht höher als vier Wochen zuvor, wie die Erhebung von ­«Finanz und Wirtschaft» ergibt.

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