Märkte / Makro

Die SNB bewegt sich keinen Millimeter

Nationalbankpräsident Thomas Jordan sieht keine Inflationsgefahr und will weiterhin am Devisenmarkt intervenieren. Die Euro-Franken-Parität kommt wohl doch nicht so schnell.

Es gebe keinen Grund, den Leitzins oder die Bereitschaft zur Intervention am Devisenmarkt zu ändern, sagte Thomas Jordan, Präsident der Schweizerischen Nationalbank, an der vierteljährlichen Lagebeurteilung am Donnerstag. «Ganz im Gegenteil», die SNB müsse ihre expansive Geldpolitik fortsetzen, betonte Jordan, «der Inflationsdruck ist äusserst gering».

Das zeigt sich in der Prognose der Nationalbank. Demnach verharrt die Inflationsrate bis zum kommenden Quartal auf 1,4% und sinkt dann bis Anfang 2023 auf 0,6%. Die Konsumentenpreise steigen also kurzfristig schneller als bei der letzten Lagebeurteilung im September erwartet, doch gegen das Ende des Prognosehorizonts hin hat die SNB die Werte nicht verändert.

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