Märkte / Makro

Die spezielle Anatomie der Coronakonjunktur

Die Rezession trat rasch ein und fiel prägnant aus. Jetzt sollen die Aussichten rosarot sein.

Im Nachhinein ist man immer schlauer. Denn als das Coronavirus entdeckt wurde und sich blitzschnell um den Globus verbreitete, standen Konjunkturprognostiker vor einem schier unlösbaren Problem. Der unsichtbare Feind war und ist schliesslich unberechenbar. Selbst Epidemiologen stiessen schnell an ihre Grenzen. Es glich einem hoffnungslosen Unterfangen für die Ökonomen, auf dieser Basis die Konjunkturentwicklung vorauszusagen.

Die üblichen, gründlich analysierten Auslöser einer Wirtschaftskrise verhielten sich bis Februar 2020 eher unauffällig, selbst wenn der Konjunkturzyklus nach vielen Jahren der Erholung einen gewissen Reifegrad erreicht hatte. Die Dynamik hatte sich vielerorts schon abgeschwächt, doch ein deutlicher Abschwung schien nicht unmittelbar bevorzustehen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?