Unternehmen / Gesundheit

«Die Spielwiese ist gross genug»

Rudolf Hanko, der CEO von Siegfried, hält an der Rolle als Zulieferer fest, wie er im Interview mit «Finanz und Wirtschaft» erklärt.

Siegfried beliefert die Pharma- und Generikaindustrie mit Wirksubstanzen und fertig formulierten Nachahmermedikamenten. 2011 erwirtschaftete die Gesellschaft mit Hauptsitz in Zofingen 328 Mio. Fr. Umsatz und schrieb nach drei verlustreichen Jahren wieder einen Gewinn. Hinter dem Turnaround steht CEO Rudolf Hanko, der im laufenden Geschäftsjahr trotz schwierigem Marktumfeld die operativen Ergebnisse weiter verbessern will und den Aufbau eines Standorts in China vorantreibt.

Herr Hanko, Sie haben Siegfried in die Gewinnzone zurückgeführt. Waren Ihre mittlerweile drei Jahre als CEO ein wilder Ritt?

Nein, so sehe ich das nicht. Obwohl am Anfang einige Kennzahlen nicht gut aussahen, hatte ich es nicht mit fundamentalen Problemen zu tun, sondern mit klar identifizierbaren Aufgaben. Das Pulmojet-Projekt hat Siegfried finanziell sehr strapaziert, und wir haben 2010 einen Käufer dafür gefunden. Im Bereich kontrollierte Substanzen mussten wir die Auslastung am Standort in den USA verbessern und die Kosten dort erheblich senken. Heute produzieren wir in den Vereinigten Staaten unser umsatzstärkstes Produkt.

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