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Der subjektive Eindruck ist klar: Der Lastwagenverkehr auf der Strasse wird immer dichter. Die gefühlte Zunahme entspricht der Realität, denn der Schwerverkehr hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Der Güterverkehr auf der Strasse erbrachte 2016 eine Verkehrsleistung von 17 Mrd. Tonnenkilometern (Beförderung einer Tonne über einen Kilometer). Damit hat das auf der Strasse transportierte Gütervolumen seit 2000 rund ein Viertel zugenommen. Das Wachstum des Güterverkehrs auf der Schiene bleibt deutlich zurück. Es erreichte 2016 gut 10,8 Mrd. Tonnenkilometer, 9% mehr als 2000. Damit erreicht der Marktanteil des Güterverkehrs auf der Schiene 39%. Noch 2000 lag er mit 42,2% spürbar höher. Immerhin: Er hat wieder den Stand von 2008 erreicht und wächst seit 2010 stetig. Die Verkehrsträger stehen nicht primär in einem Konkurrenzverhältnis, sondern sind eher komplementär: Die Feinverteilung der Güter geschieht notgedrungen meist auf der Strasse, für längere Wege bietet sich die Schiene an. Über die Hälfte der Verkehrsleistung der Bahn entfällt auf den Transit. Sie hat im Gütertransitverkehr per Ende 2016 einen Marktanteil von 71%. Trotz der steigenden Tendenz ist damit die 1994 angenommene Alpen-Initiative, die eine volle Verlagerung des Gütertransits auf die Schiene fordert, nicht umgesetzt. Das Ziel war stets illusorisch – und wird es bleiben.