Unternehmen / Finanz

Die Swissquote-Aktien haben zu heftig korrigiert

Die Titel der Onlinebank haben massiv an Wert verloren. CEO Marc Bürki sieht die Schuld mitunter bei US-Hedge-Funds.

Was ist nur mit Swissquote los? Die Aktien der Onlinebank haben seit Anfang Jahr mehr als die Hälfte ihres Werts eingebüsst. Von über 200 Fr. ist der Kurs stetig auf mittlerweile unter 100 Fr. abgebröckelt. Und mit ihm die Bewertung. Das von «Finanz und Wirtschaft» geschätzte Kurs-­Gewinn-Verhältnis, das sich in den drei Jahren vor 2022 zwischen 14 und 16 bewegte, liegt für das laufende Jahr bei 8.

Sicher, das Unternehmen hat im vergangenen Jahr ein Rekordergebnis präsentiert. Daran anzuknüpfen, wird schwierig. Verständlich ist auch, dass wachstumsintensive Geschäftsmodelle wie das von Swissquote angesichts steigender Zinsen unter Druck gekommen sind. Doch anders als andere Wachstumsaktien kamen Swissquote nie mit grossem Preisschild daher. Die Bank hat verlässlich sehr ambitioniert anmutende Gewinnprognosen übertroffen und so den Aktienwert im Gleichschritt mit dem Gewinn binnen zwei Jahren von rund 50 Fr. auf ­besagte 200 Fr. vervierfacht.

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