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Märkte / Immobilien

Die Tücken des Zweitwohnungskaufs

Feriendestinationen in den Alpen verdanken der Pandemie einen Immobilienboom. Was Interessenten über den Zweitwohnungsmarkt wissen müssen.

Vor der ersten Online-Sitzung noch kurz auf die Loipe, Mittagessen auf dem sonnigen Balkon mit Bergpanorama, während im Tal der Nebel festsitzt. Glücklich kann sich in Coronazeiten schätzen, wer eine Zweitwohnung in den Bergen besitzt und von dort aus arbeiten kann.

Auch viele Unterländer, die Ferien bis anhin lieber im Ausland verbrachten, sind während der Pandemie neu auf den Geschmack eines festen Feriendomizils in der Nähe gekommen. Das hat am Zweitwohnungsmarkt in den Bergen einen kleinen Boom ausgelöst.

Die Zahl der Google-Anfragen für «Ferienwohnung kaufen» hat sich seit 2019 verdoppelt. Da das Angebot seit Inkrafttreten des Zweitwohnungsgesetzes 2016 kaum mehr zunimmt, mussten die Käufer tiefer in die Tasche greifen.

Starker Preisanstieg

Gemäss einer Auswertung der UBS haben die durchschnittlichen Angebotspreise in den Schweizer Bergdestinationen 2020 rund 4% zugenommen, so viel wie seit 2012 nicht mehr. In bereits teuren Gegenden wie dem Oberengadin, Gstaad oder Verbier, in denen der Quadratmeterpreis im gehobenen Segment deutlich über 10’000 Fr. liegt, haben sich die Wohnungen im Mittel um 8% verteuert. Am stärksten gestiegen sind die Preise in den von Zürich aus gut erreichbaren Regionen wie Davos/Klosters, Flims/Laax und Engelberg. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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