Unternehmen / Schweiz

Die unverzichtbaren Branchen im SMI

Der Blue-Chip-Index nähert sich dem Höchst erst wieder. FuW sieht sich mit Branchen gut positioniert, deren Produkte in jedem Szenario gefragt sind.

Der Swiss Market Index (SMI) und der amerikanische Leitindex S&P 500 haben eine gemeinsame Eigenschaft: In beiden haben einzelne, für das jeweilige Land wichtige Branchen ein enormes Übergewicht. Im Schweizer Blue-Chip-Index mit seinen bloss zwanzig Papieren stellen Pharmaaktien über 40%, wobei Novartis und Roche den grössten Teil ausmachen. Der breitere S&P 500 wird derweil von IT, Medien und Entertainment sowie Onlinehandel dominiert, allen voran von den globalen Tech-Unternehmen Apple, Amazon, Google-Mutter Alphabet und Microsoft.

Diese Indexgiganten sind ein Grund für den momentan augenfälligsten Unterschied zwischen den Indizes. Während der SMI noch unter dem Allzeithöchst vom Februar notiert, hat der S&P 500 die eigene Bestmarke bereits ­geknackt. Dass an der Schweizer Börse noch nicht wieder Zustände wie vor der Coronakrise herrschen, liegt auch daran, dass die Pharmariesen an Schwung verloren haben. Roche, Novartis und Alcon sind die einzigen SMI-Aktien, die seit dem letzten Update zu den Indexfavoriten der FuW vom Mai an der Börse unter die Räder kamen. Im Kon­trast dazu kannten die Preise der US-Tech-Titel seit dem Rückschlag im März nur eine Richtung: nach oben. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?