Märkte / Makro

US-Geldpolitik wird unberechenbar

Die Zeit der vierteljährlichen Zinsschritte ist bald vorbei. Die amerikanische Zentralbank schaut mehr auf wirtschaftliche Daten. Das erhöht die Unsicherheit.

Anleger werden sich umgewöhnen müssen. Bisher war die Zinspolitik absehbar. Erhöht das Federal Reserve an der Sitzung am Mittwoch den Leitzins um 25 Basispunkte, ist es die vierte Straffung im laufenden Jahr – jedes Quartal eine. Seit Dezember 2016 setzen die Währungshüter den Zins regelmässig hinauf – einzig im September 2017 haben sie eine Pause gemacht. Das wird sich 2019 ändern.

Die Erhöhung diese Woche gilt als sicher. Denn an der letzten Sitzung sagte eine Mehrheit der Währungshüter, dass eine Straffung «in Kürze» angebracht sei, sofern die Daten zur Wirtschaft die Erwartungen mindestens erfüllen. Das dürften sie. Während einer Rede am 6. Dezember sagte Fed-Chef Jerome Powell, dass sich die Wirtschaft «sehr stark» entwickle und «viele» Stellen geschaffen würden.

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