Märkte / Makro

Die US-Notenbank nähert sich schwierigem Terrain

Das Fed dürfte am Mittwoch die Zinsen erhöhen. Trotz rekordniedriger Leitzinsen erreicht der Zinszyklus möglicherweise schon bald seinen Höhepunkt.

Die US-Notenbank (Fed) sucht den goldenen Mittelweg: Mit der langsamen, aber stetigen Anhebung der Leitzinsen soll eine Überhitzung der Wirtschaft verhindert werden – doch steigen die Zinsen zu stark, droht eine Abkühlung der Konjunktur.

Wie die amerikanischen Notenbanker die Marktentwicklung einschätzen, wird sich kommende Woche zeigen – an ihrem zweitägigen Zinstreffen beraten sie über die weitere Geldpolitik. Den Entscheid wird Fed-Chef Jerome Powell an einer Pressekonferenz am Mittwoch erläutern.

Erhöht das Fed das Tempo?

An den Finanzmärkten gilt es als sicher, dass die Währungshüter am Mittwoch das Zielband der Federal Funds Rate um 0,25 Prozentpunkte auf 1,75 bis 2% anheben werden. Es wäre die zweite Zinserhöhung im laufenden Jahr und die siebte im aktuellen Zinserhöhungszyklus. Im historischen Vergleich bleibt der Leitzins aber nach wie vor rekordniedrig.

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