Märkte / Makro

Die US-Steuerreform stösst auf Kritik

Die Republikaner wollen das amerikanische Steuersystem umkrempeln. Doch die vorgeschlagene Grenzsausgleichssteuer für Unternehmen ist umstritten.

Setzen sich die Republikaner durch, bleibt kein Stein auf dem anderen: Sie wollen die Unternehmensbesteuerung völlig umkrempeln und planen die Einführung einer Grenzausgleichssteuer, der Border Adjustment Tax (BAT).

Die Steuerreform ist allerdings umstritten, denn sie könnte gegen internationale Handelsabkommen verstossen. Zudem fehlt den Initianten noch eine gewichtige Stimme zur Umsetzung der Pläne: Präsident Donald Trump hält die BAT für zu kompliziert. Grund genug zu fragen, worum es bei der Vorlage überhaupt geht.

Worum geht es bei der Grenzausgleichssteuer?
Die Border Adjustment Tax ist Teil einer umfassenden Steuerreform, die die Republikaner planen. Im Juni 2016 haben sie unter Federführung von Paul Ryan, dem Sprecher des Repräsentantenhauses, einen ersten Entwurf zur Neuorganisation des Steuersystems vorgelegt. Die Abgaben von Unternehmen sollen demnach auf Basis einer BAT berechnet werden. Zudem soll der Steuersatz für Corporate America von 35 auf 20% gesenkt werden.

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