Märkte / Makro

Die US-Zinskurve mahnt zur Vorsicht

Die kurzfristigen Zinsen steigen, doch am langen Ende passiert kaum etwas: Dieses Rätsel beschäftigte schon den ehemaligen Notenbankchef Alan Greenspan.

Der Konjunkturaufschwung in den Vereinigten Staaten ist auf Rekordkurs. Im Juni 2009, und damit vor hundertsechs Monaten, begann die Wirtschaftserholung – mittlerweile handelt es sich um den zweitlängsten Boom in der amerikanischen Geschichte. Die Frühindikatoren signalisieren auch weiterhin ein Wachstum, wenngleich sich eine Verlangsamung abzeichnet.

Doch nicht überall herrscht Optimismus. So macht sich am amerikanischen Bondmarkt wachsende Skepsis gegenüber einem anhaltenden Wachstumswunder breit: Die Zinskurve, ein Barometer für die künftige Konjunkturentwicklung, ist in den vergangenen Monaten deutlich flacher geworden. In der Vergangenheit war das ein Hinweis darauf, dass eine Abkühlung der Konjunktur bevorsteht.

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