Märkte / Rohstoffe

Strafzölle: «Die USA schaden sich selbst»

Die protektionistischen Massnahmen der USA auf Stahl und Aluminium lösen weltweit Kritik aus. Europäische Verbandsvertreter sehen eine Halbierung der EU-Stahlexporte voraus.

Der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Und dieses ist in Sachen US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium, die Präsident Donald Trump am Donnerstag angekündigt hat, noch nicht bekannt. Die US-Regierung will nächste Woche Genaueres mitteilen. Dieses Detail ist aber wichtig, um abschätzen zu können, welche Auswirkungen die protektionistische Massnahme auf die Stahl- und Aluminiumindustrie in Europa und in der Schweiz hat, sagt Norbert Rücker, Rohstoffanalyst bei der Bank Julius Bär.

Insbesondere bei Stahl gibt es gemäss Rücker sehr viele verschiedene Produkte und Spezialitäten. Zudem bestünden für die Stahlproduktion in den USA – und anderswo – schon Schutzmassnahmen. Bekannt ist einstweilen nur die Grössenordnung: Stahlimporte in die USA sollen mit einem Zoll von 25% belastet werden, Aluminiumeinfuhren mit 10%.

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