Unternehmen / Finanz

Banken erfinden Vermögensverwaltung neu

Das herausfordernde Marktumfeld bringt die Banken in Not. Neue Produkte und Preise sollen die Rentabilität verbessern.

MONICA HEGGLIN UND JEFFREY HOCHEGGER
Eigentlich hatte das alte System gut funktioniert. Doch das Verbot von Retrozessionen in der Vermögensverwaltung, neue Kosten für den Anlegerschutz und Informationspflichten mit Blick auf Mifid und Fidleg sowie das Ende des steuerlichen Bankgeheimnisses haben die Zahlen vieler Wealth Manager ungünstig beeinflusst, weshalb Angebote und Preise ändern. Das Rad muss neu erfunden werden. Der Prozess läuft noch.

Früher gratis, heute teuer: Die Beratung

Viele Banken erneuern ihr Angebot für Schweizer Kunden. Die Zürcher Kantonalbank gibt im Dezember bekannt, wie sie ihre Vermögensverwaltungsmandate um Beratungsmandate erweitert. Die LGT wird per Jahresanfang das Pricing anpassen und weitere Pauschalangebote lancieren. Im November will Bank Vontobel die Katze aus dem Sack lassen. EFG lässt ausrichten, sie arbeite aufgrund der Übernahme der BSI an einem neuen Angebot. Die Zuger KB hat im Sommer «von einem transaktionsbasierten zu einem beratungsorientierten Geschäftsmodell gewechselt».

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare