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Vorteile nachhaltiger Anlagestrategien

Anleger erkennen zunehmend, wie nachhaltige Anlagen Gutes bewirken und das Risiko-Ertrags-Profil von Portfolios verbessern.

Der Privatsektor – entscheidend für die Bekämpfung der globalen Herausforderungen. 

Die Welt steht heute einer Vielzahl sozialer und ökologischer Herausforderungen gegenüber: Studien zufolge gibt es beispielsweise 13 Millionen Hektar Wald, die jedes Jahr zerstört werden, zwei Milliarden Menschen ohne Zugang zu Finanzdienstleistungen oder 120 Millionen Kinder, die keine fundierte Ausbildung erhalten.

Obwohl Politiker in verschiedenen Foren dazu aufrufen, diese breitgefächerten Herausforderungen anzugehen, besteht die Notwendigkeit, auch Privatkapital einzubeziehen. So zeigt zum Beispiel eine aktuelle Studie der Credit Suisse (CSGN 12.69 0.2%), dass geschätzte 300 bis 400 Milliarden US-Dollar pro Jahr fehlen, um unseren Planeten und seine Ressourcen zu schützen.

Nachhaltiger Anlagenmarkt – eine Palette effektiver Lösungen

Eurosif, der führende europäische Verband für die Förderung und Weiterentwicklung nachhaltiger Investitionen, resümiert die verschiedenen Definitionen nachhaltiger Anlagen als «langfristig orientierten Investmentansatz, der sogenannte environmental, social und governmental (ESG)-Kriterien integriert». Mit anderen Worten: Nachhaltige Anlagen kombinieren finanzielle Renditen mit positiven sozialen und ökologischen Wirkungen. Laut dem Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) und Swiss Sustainable Finance (SSF) hat der nachhaltige Anlagenmarkt in der Schweiz per Ende 2015 190 Milliarden Schweizer Franken erreicht und besteht grundsätzlich aus acht Strategien.

Um nur ein paar zu nennen: Das Ausschlussverfahren, noch immer die meist genutzte Strategie in der Schweiz, vermeidet Investitionen in Unternehmen, die mit bestimmten umstrittenen Geschäftstätigkeiten in Verbindung gebracht werden. Dazu gehören die Bereiche Waffen oder Tabak. Investoren bevorzugen jedoch zunehmend integrativere Ansätze, wie die Best-in-Class-Strategie. Dabei werden Unternehmen ermittelt, die bei ESG-Kriterien gegenüber Mitbewerbern derselben Industrie besser abschneiden. Beispiele solcher ESG-Themen sind CO2-Emissionen oder Arbeitsstandards des Unternehmens.

Impact Investment ist eine weitere Strategie, die bei immer mehr Investoren auf Interesse stösst. Hierbei wird, so Swiss Sustainable Finance (SSF), «mit der Intention in Unternehmen, Organisationen und Fonds investiert, neben einer finanziellen Rendite soziale und ökologische Wirkungen zu erzielen». Beispiele hierfür sind Investitionen in Mikrofinanz, Bildung oder Naturschutz.

Die Quintessenz – verbessertes Risiko-Ertrags-Profil der Portfolios

Neben den positiven sozialen und/oder ökologischen Wirkungen verringern nachhaltige Anlagestrategien die Berücksichtigung von ESG-Faktoren in einem Portfolio die Anfälligkeit gegenüber möglichen Risiken. Dazu gehören finanzielle regulatorische oder Reputationsrisiken, die langfristig wesentliche finanzielle Auswirkungen auf die Performance von verschiedenen Anlagen haben können.

Ein Beispiel: Die 2015 von der Politik initiierten Klimaverhandlungen von Paris oder die internationale Transparenzinitiative Montreal Carbon Pledge stellen Risiken für Investitionen in die fossile Energiewirtschaft dar. Wie FNG in seiner Studie analysiert, ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Entwicklungen die Performance solcher Anlagen negativ beeinflussen werden. Mit anderen Worten: Einer der grossen Vorteile der Berücksichtigung nachhaltiger Anlagekriterien ist ihr Beitrag zu einem verbesserten Risiko-Ertrags-Profil.

Die Annahme, dass nachhaltige Anlagen eine geringere Performance bieten oder sogar Risiken erhöhen, haben verschiedene Institutionen, unter anderem das Schweizer Bundesamt für Umwelt (BAFU), widerlegt. Der Vergleich der MSCI World ESG und MSCI World SRI (Socially Responsible Investment)-Indizes mit dem MSCI World Index zeigt leicht höhere Renditen mit geringerer Volatilität.

Die Ausschlusskriterien – der entscheidende Faktor

Die ersten nachhaltigen Anlagen wendeten eine breite Palette von Ausschlusskriterien und oft strenge Best-in-Class-Strategien an, wodurch das Anlageuniversum erheblich schrumpfte. Dieser Ausschluss hatte negative Auswirkungen auf Portfolios, da bestimmte umstrittene Geschäftstätigkeiten wie die Produktion von Waffen, Tabak oder Alkohol für gewöhnlich höhere Renditen erzielen als ihre breiteren Benchmarks. Eine zu strikte Anwendung von Ausschlusskriterien – welche letztendlich durch den Investor festgelegt werden – kann daher das Anlageuniversum derart schrumpfen, was die Performance wiederum negativ beeinflussen kann.

Da die Ausschlusskriterien wesentlich von den individuellen Werten und Zielen des Anlegers abhängen, müssen die Auswirkungen der gewählten Kriterien demnach sorgfältig geprüft werden. Dies erklärt auch den gestiegene Bedarf an qualifizierter Beratung und entsprechenden Anlagelösungen.

Die Credit Suisse – Ihr Partner für eine nachhaltige Zukunft

Seit mehr als einem Jahrzehnt unterstützt die Credit Suisse Kunden bei ihren gemeinnützigen Engagements und bietet verschiedene Investitionsmöglichkeiten im Bereich Nachhaltige Anlagen und Impact Investment an.

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