Unternehmen / Finanz

VZ verdaut den schlechten Winter im Sommer

Analyse | Der Finanzdienstleister wächst im ersten Halbjahr deutlich langsamer. FuW hat die Gewinnprognose für das Gesamtjahr gesenkt.

Die VZ Gruppe war im ersten Halbjahr 2019 mit angezogener Handbremse unterwegs. Zwar fiel der Ertrag mit 148,8 Mio. Fr. gegenüber der Vorjahresperiode 5,3% höher aus, im Vergleich zu den zweistelligen Wachstumsraten der vorangehenden Jahre hat sich die Entwicklung aber merklich verlangsamt. Der Finanzspezialist hatte bereits angekündigt, dass die Börsenturbulenzen Ende 2018 für einen dämpfenden «Basiseffekt» sorgen würden. Ein Abschwung an der Börse schlägt sich bei VZ mit einer Verzögerung von sechs bis neun Monaten auf den Ertrag nieder.

Der Verwaltungsertrag, der grösste Ertragspfeiler, nahm gegenüber dem Vorjahr um 6,9% zu. Für das zweite Halbjahr ist mit einem stärkeren Wachstum zu rechnen. Wichtiger Indikator für die Prognose sind die verwalteten Kundenvermögen, die Mitte Jahr bei 25,6 Mrd. Fr. und damit 11,1% über dem Wert Ende 2018 lagen. Sie speisen den Verwaltungsertrag aus verwalteten Vermögen.

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