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Unternehmen / Schweiz

Die Welt ist weit weg von einem Agrarboom

OECD rechnet mit einer Wachstumshalbierung der Nachfrage nach Agrargütern in den nächsten zehn Jahren. Das schadet nicht allen.
Die Farmer in den USA verzeichnen seit 2013 einen Rückgang ihres Nettoeinkommens um rund 50%. In Brasilien, dem grössten Agrarland der Welt, ist der Preis für Sojabohnen zu lokalen Preisen innert Jahresfrist um 29% gefallen. Der grosse amerikanische Agrotechnikkonzern Deere verbuchte 2016 rund 30% weniger Umsatz als im Spitzenjahr 2013. Und die Schweizer Bucher Industries verzeichnete in ihrer Landtechniksparte Kuhn letztes Jahr einen rund 50% niedrigeren Betriebsgewinn als zu Spitzenzeiten 2013.

Die Beispiele illustrieren, wie markant sich die Lage in der Landwirtschaft in den letzten Jahren verschlechtert hat. Zwar gibt es Länder, wo die Agrarwirtschaft prosperiert, etwa Argentinien, wo unter dem neuen Präsidenten Mauricio Macri die Exportzölle auf Agrargüter deutlich gesenkt wurden. Das hat dem dortigen Landwirtschaftssektor Schub beschert. Doch ist dies eher eine Normalisierung nach einer zuvor völlig verfahrenen Agrarpolitik.

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