Unternehmen / Ausland

Die weltgrössten Versicherer stossen an Grenzen

Das Marktpotenzial wird immer grösser. Doch bei Zurich und Konkurrenten gehen Rentabilität und Dividende vor Expansion.

Allianz, Axa, Generali und Zurich Insurance sind in Europa die führenden Versicherungsunternehmen mit üppigen Marktanteilen in allen anderen Teilen der Welt, mit Ausnahme Chinas und Indiens. Dennoch sind ihre Aktien an den jeweiligen nationalen Börsen lediglich mittelgewichtig, mit rund 5%-Anteil am entsprechenden Standardwerteindex. Dieses Jahr haben Axa und Generali einen guten Lauf, während die oft favorisierten Valoren von Allianz und Zurich Insurance geschlagen wirken. Den Performancevorteil früherer Jahre haben sie ein Stück weit eingebüsst.

Alle vier gehören im schweizerischen Versicherungsmarkt über ihre Ländergesellschaft zu den wichtigsten Akteuren. Hier wie auch global vertreiben sie Schaden- und Lebensversicherungen, bieten Verträge für Privathaushalte, für das Gewerbe sowie für Grossunternehmen und setzen zunehmend auf digitalen Austausch mit der Kundschaft wie auch auf den Onlinevertrieb. Bei so viel Ähnlichkeit ist es schwer, sich am Aktienmarkt bei den Investoren zu profilieren.

Vorteile für Allianz und Zurich

Finanzanalysten sehen strategische Vorteile für Allianz und Zurich wegen ihrer ergänzenden Ertragsquellen. Der deutsche Konzern ist seit der Akquisition des bedeutenden US-Asset-Managers Pimco international eine Grösse in der Geldverwaltung für Institutionelle und Private.

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