Die weltweite Industrie expandiert rapid. Die Produktion habe im November so markant zugenommen wie zuletzt im Januar 2018, und «die Wachstumsrate ist eine der besten des vergangenen Jahrzehnts», meldete der Londoner Datendienstleister IHS Markit am Dienstag. Auf seinen monatlichen Umfragen basiert der wichtigste Frühindikator für die Industrie: Der globale, nach dem Bruttoinlandprodukt gewichtete Industrie-Einkaufsmanagerindex (Purchasing Managers Index, PMI) ist im November von 53 auf 53,7 gestiegen. Die Nachfrage habe weiter zugenommen, ebenso der internationale Handel.

Während sich die weltweite Industrie weiter von der Krise erholt, geht es in der Eurozone abwärts. Vor allem Dienstleistungsunternehmen leiden unter den Massnahmen gegen die Pandemie, die Nachfrage ist im November so heftig kollabiert wie zuletzt im Mai. Die Industrie hat lediglich einen Dämpfer erlitten. Die Schere zwischen dem verarbeitenden Gewerbe und den Dienstleistern in Europa ist weit offen. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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