Märkte / Makro

Die Weltwirtschaft am Abgrund

Regierungen und Zentralbanken schnüren enorme Notfallpakete. Es geht darum, Insolvenzen zu verhindern und Arbeitsplätze zu retten.

«Wir befinden uns im Krieg», sagte der französische Präsident Emmanuel Macron vergangene Woche. Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel appellierte an die Solidarität der Bevölkerung, wie sie nach dem Zweiten Weltkrieg gelebt wurde. Die Aufrufe sind berechtigt: Das Coronavirus und die eindämmenden Massnahmen bringen das Wirtschaftsgeschehen rund um den Globus fast zum Erliegen.

Die wenigen Makroindikatoren, die für die Zeit nach dem Ausbruch der Pandemie in Europa veröffentlicht wurden, zeigen deutlich, welche Frage nun im Raum steht: Rutscht die Weltwirtschaft in eine Rezession im Stil der Finanzkrise oder wird es gar eine Depression nach dem Muster der Weltwirtschaftskrise, die 1929 einsetzte und viele Jahre andauerte?  

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Leser-Kommentare

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Willy Huber 24.03.2020 - 11:55
Kinder und Jugendliche Opfer sind bisher nicht zu beklagen, Leute mittleren Alters auch wenige, meist solche, die ohnehin aus verschiedensten Gründen ein schwaches Immunsystem haben. Die genannten Altersgruppen habe eine grosse Chance, sich nach einer eventuellen Ansteckung zu erholen und sind dann weitgehend immunisiert, also bezüglich Neuansteckung nicht gefährdet. Die am meisten gefährdeten “Alten” sind mehrheitlich pensioniert und können ruhig… Weiterlesen »
Pavel Kouba 26.03.2020 - 18:33

Die mathematische Treffwahrscheinlichkeit für die Wirtschaftsprognosen der besten Ökonomen der Welt, ist nicht höher als die eines betrunkenen Obdachlosen.
Ein CH-Kleinanleger