Unternehmen / Technologie

Dienstleistungen werden für Apple wichtiger

Der richtig grosse Wurf bei den Produktinnovationen blieb Apple-CEO Tim Cook bislang verwehrt. Braucht er den überhaupt?

Der Technologieriese Apple hat am Montagabend einen Satz neuer alter Produkte veröffentlicht. Das Highlight: das lange erwartete, neu überarbeitete MacBook Pro. Es integriert den hauseigenen M1-Chip und lässt die mangelnden Schnittstellen und die umstrittene Touchbar des Vorgängermodells vergessen – zudem wird die Batterie deutlich leistungsfähiger. Neben dem neuen 14- und 16-Zoll-MacBook-Pro wurden die dritte Generation der AirPods und ein neuer HomePod im Mini-Format präsentiert. Fundamental Neues war jedoch nicht dabei – oder doch?

Wer sich mehr erwartet hatte, wurde möglicherweise schon länger enttäuscht. Apple-Chef Tim Cook steht seit mehr als zehn Jahren an der Spitze des wertvollsten börsennotierten US-Unternehmens. Auch wenn der grosse Wurf bei den Hardwareinnovationen bislang ausgeblieben ist – Tim Cook hat den Konzern für die Zukunft positioniert. Seit er das Ruder von Steve Jobs übernommen hat, hat sich der Aktienpreis mehr als verzehnfacht.

Das Ökosystem Apple

Bei den Produkten selbst blieb Apple unter der Führung von Cook nicht untätig. So wurde 2015 die intelligente Uhr Apple Watch eingeführt, mit der auch die Herzfrequenz gemessen werden kann. Die seit 2016 verfügbaren AirPods sind mit Respektabstand Marktführer bei den kabellosen Kopfhörern. Die tragbaren Gadgets sind auch im Ergebnis wichtiger geworden – sie haben im Geschäftsjahr 2020 die Computersparte überholt und erzielen mittlerweile 11% des Gesamtumsatzes. 

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