Unternehmen / Finanz

Diese Aktivistenziele sind attraktiv

Einige eigentlich gute Unternehmen hinken aus der Coronakrise heraus. Sie könnten nun zum Zielobjekt werden.

Sie heissen Artisan, Cevian oder Veraison. Investmentgesellschaften, die mit kleinen Anteilen an kotierten Unternehmen Grosses bewirken wollen, um im Endeffekt rasch den Aktienkurs nach oben zu treiben. Bereits könnten diese aktivistischen Investoren neue Ziele ins Visier genommen haben. Denn einige eigentlich gut aufgestellte Unternehmen haben die Kursverluste des vergangenen Coronajahres noch nicht wettgemacht.

Seit 2017 analysiert die Beratungs­gesellschaft Alvarez & Marsal (A&M) Aktivisten und ihre Kampagnen. Im Coronajahr 2020 seien diese signifikant zurückgegangen. Jetzt, da eine Erholung absehbar ist, soll sich das ändern. Für viele Unternehmen «waren die finanziellen Auswirkungen signifikant», sagt Paul Kinrade ­Senior-Berater bei A&M. «Das hat attraktive Jagdgründe für Aktivisten geschaffen.» A&M identifiziert 161 Unternehmen in Europa, bei denen die Aktivisten in aller Stille ­Anteile aufbauen und ihre Kampagnen vorbereiten könnten. Im Dezember 2019 lag die Zahl noch bei 158. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?